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Aktuelle Meldungen

Montag, 4. Februar 2019

Klausurberatung des Stadtrates erfolgreich

Es ist zu einem guten Brauch geworden, dass sich die Mitglieder des Stadtrates zu Meißen gemeinsam mit den Amtsleitern der Stadtverwaltung und Geschäftsführern der städtischen Gesellschaften am Beginn eines jeden Jahres zu einer Klausurberatung treffen, um dabei außerhalb des starren Rahmens von Fristen und Tagesordnungen kreativ und konstruktiv über aktuelle und künftige Herausforderungen der Stadt zu diskutieren.

Am vergangen Wochenende war es dann wieder soweit – in der tschechischen Partnerstadt Leitmeritz kamen insgesamt 29 Vertreter aus Meißen zusammen, um unter anderem über Schulen und das Bauvorhaben am Plossen/S177 zu diskutieren. Die Themen wurden ebenso offen wie emotional behandelt.

Bei den Schulen lag besonderes Augenmerk auf dem Gymnasium Franziskaneum und der Frage der zusätzlich notwendigen Kapazitäten. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile sprachen sich die Stadträte mehrheitlich für Erweiterung am derzeitigen Standort aus. Für die künftigen Planungen zum bedarfsgerechten Ausbau sollen auch Grundstücke in der unmittelbaren Umgebung einbezogen werden. Zu den möglichen Nutzungsvarianten sind weitere Gespräche mit den Grundstückseigentümern und dem Denkmalschutz vorgesehen. An der Sanierung der Weinbergschule 2020 halten Stadtrat und Verwaltung weiter fest. Dabei will man sich zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten offen halten.

Auch auf Eckpunkte zu der seit 10 Jahren geplanten Baumaßnahme am Plossen konnten sich die Klausurteilnehmer mehrheitlich einigen. So ist der grundsätzliche Handlungsbedarf an den 90 bis 170 Jahre alten Stützbauwerken unumstritten. 

Das wichtigste Ziel bleibt es auch weiterhin, die Verkehrssicherheit und die Nutzungsbedingungen für Fußgänger und Radfahrer maßgeblich zu verbessern. Dazu eignet sich die bislang festgelegte Ausbauvariante am besten, so dass man an den aktuell getroffenen Entscheidungen und Beschlüssen festhalten will.

Vorgesehen sind ein gemeinsamer 2,75 m breiter Geh- und Radweg in stadtauswärtiger Richtung, eine lediglich 6 Meter breite Fahrbahn sowie ein 1,25 m breiter Radfahrschutzstreifen in Richtung Neumarkt. Zusätzlich ist ein 2,50 m breiter Gehweg zwischen kleinem Plossen und Gellertstraße geplant. Verbreitert wird die Fahrbahn lediglich im Bereich der Plossenkurve.

Die Eingriffe am Steilhang sollen auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Würde man die aktuelle Ausbauvariante jedoch weiter reduzieren wäre das mit Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer verbunden, die nicht im Interesse der Stadt Meißen liegen.

In Kenntnis und unter Würdigung des sensiblen Landschaftsraumes im Bereich des Siebeneichener Schlossberges wird an der Zielstellung festgehalten, diesen lediglich in einer Breite von 3,5 m für die ausschließliche Nutzung durch Rettungskräfte sowie zur Absicherung des ÖPNV (inkl. Schülerverkehr) mittels Citybus für die Dauer der Vollsperrung zu ertüchtigen und damit die vorgeschriebenen Rettungszeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Im Interesse der Betroffenen sollen die Anstrengungen auf eine geeignete und ausreichend dimensionierte, dem Anliegerverkehr dienende örtliche Umleitungsstrecke im Bereich Lercha, zwischen Hirschbergstraße und Querallee gerichtet werden.

Parallel zum weiteren Planungs- und Realisierungsprozess an der S177, sollen überregionale verkehrslenkende Maßnahmen und Leiteinrichtungen entwickelt und umgesetzt werden. Dies soll unter Einbeziehung der Autobahnen und Bundesstraßen im Großraum Dresden sowie unter Beachtung der Entwicklungen der Mautsysteme des Bundes geschehen und einer wachsenden Verkehrsbelastung, insbesondere des Schwerverkehrs in der Ortslage Meißen entgegenwirken.

Die konkrete Entscheidung zur Fortschreibung des Standpunktes zum Bauvorhaben wird dem Stadtrat im März 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt. Über die künftige Kapazitätserweiterung am Franziskaneum sollen die Stadträte ebenfalls im März 2019 entscheiden.

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Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

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