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Aktuelle Meldungen

Mittwoch, 28. März 2018

Themen aus dem Bauausschuss - Schulbau und Stadtentwicklung im Mittelpunkt

viertegrundschule
Der Bauausschuss brachte jetzt die Planungen für die vierte Grundschule in Meißen auf den Weg. Architekt Thomas Bretschneider stellte die Entwürfe für das Gebäude und die dazugehörige Sporthalle vor. Das Schulgebäude soll zunächst als Auslagerungsstandort für die Questenberg-Grundschule auf 8000 m² in Meißen Bohnitzsch entstehen.

Auf drei Etagen sind  Schul- und Klassenräume sowie flexibel nutzbare Fachräume angeordnet. Im Erdgeschoss befinden sich  außerdem Mensa und Ausgabeküche, während Lehrer und Schulleitung im ersten Obergeschoss einziehen werden. Rund 4,5 Mio Euro will die Stadt inklusive der Außenanlagen in den Schulbau investieren. Auch eine Sporthalle und ein Sportplatz sind geplant. Die Halle wird auf kurzem Wege vom Schulgebäude erreichbar sein. Voraussichtlich bis zum dritten Quartal 2019 können die Questenbergschüler in den modernen Modulbau einziehen, ab 2021 wird er dann als vierte Grundschule nachgenutzt.

Der Arbeitsstand zur Sporthallenplanung wurde vom Architekturbüro Dr. Hauswald vorgestellt. Rund 2 Mio. Euro wird der Bau mit kleiner Vorhalle,  Umkleiden und Waschräumen, sowie Nebenräumen kosten. Der niedrige Baukörper mit Glaskuppel kann natürlich belüftet werden. Hier soll jedoch zunächst sichergestellt werden, dass die deutlich gestiegenen Baukosten auch durch den Haushalt gedeckt werden können, bevor der Entwurf zur Weiterbearbeitung und anschließenden Fördermittelantragstellung frei gegeben wird.

Der Auftrag für die Planung der Freianlagen in Höhe von 122.160 Euro ging an das Büro LA21 Landschaftsarchitekten aus Dresden.

Arbeitsstand Sanierung und Erweiterung der Questenberg-Grundschule

Wie geht es weiter an der Questenberg-Grundschule? Nachdem die Planer Ende November im Bauausschuss erste Entwürfe vorgestellt hatten, wurde das Konzept bereits im Dezember den Fördermittelgebern präsentiert. Im Januar tagte dann die Schulkonferenz zum Neubau. Bei einer Standortbegehung Ende Januar konnte sich die AG Schule auf dem Gelände der Grundschule ein Bild von den schwierigen Startbedingungen machen, die  durch die Hanglage entstehen. Ganze vier Meter fällt das Freigelände ab. Der nötige Platz für die Außenanlagen soll über den Rückbau von Wegen und Kleingärten erfolgen, außerdem wollen die Planer mit Ideen wie Hangrutschen und Kletterbahnen aus der Not eine Tugend machen. Die komplette Einfriedung und Unterteilung in verschiedene Aufenthaltsräume rundet die Außenanlagenplanung ab. Doch die Hanglage ist noch nicht die einzige Schwierigkeit. Das geplante Bauvorhaben soll Mithilfe von vier verschiedenen Fördermittelprogrammen finanziert werden. Diese greifen ineinander, weshalb im Vorfeld eine genaue Abgrenzung und Abstimmung mit den Fördermittelgebern notwendig wird. Der Zeitplan geht zudem Hand in Hand mit der rechtzeitigen Fertigstellung der vierten Grundschule.

Kita Kalkberg

Die Trockenbauarbeiten für die Kita Kalkberg in Höhe von rund 80.600 Euro wurden jetzt an die Großenhainer Ausbau GmbH vergeben. Im Herbst sollen 60 Kinder in den Neubau einziehen können.

Sanierung und Modernisierung der Schule für Lernförderung geht weiter

In der Schule zur Lernförderung auf dem Kalkberg haben 2017 die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen begonnen. Die Innensanierung wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. So wurden 2017 zunächst die Räume im Ostflügel saniert, dieses Jahr ist die Sanierung der Klassenräume im Westflügel, die Sanierung der Sanitärtrakte sowie der Werkenräume im Kellergeschoss vorgesehen. Hierfür wurden jetzt die Rohbauarbeiten in Höhe von rund 156.000 Euro an die Firma Uwe Riße Hoch- und Tiefbau GmbH aus Klipphausen vergeben. Hierzu zählt auch die Innenhofgestaltung mit der geplanten Sitzstufenanlage. Weitere Firmen wurden mit Trockenbau-, Tischler-, Bodenlege-, Fliesen und Heizungsarbeiten beauftragt. Bis zum Ende der Sommerferien sollen die Arbeiten weitgehend abgeschlossen sein.

Neue Gehwege und Bushaltestellen an der B 101 in Meißen

Im Zuge der ebenfalls noch 2018 geplanten Fahrbahnerneuerung im zweiten Bauabschnitt der B101 in Meißen durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, will die Stadt zwischen der Einmündung Karlstraße und dem Leitmeritzer Bogen Bushaltestellen und Parkstreifen instand setzen. Auch der Gehweg befindet sich stadteinwärts zwischen Karlstraße und Werdermannstraße in einem schlechten Zustand und soll im Rahmen der Maßnahme erneuert werden. Die förderfähigen Baukosten von rund 143.000 Euro könnten mit bis zu 90 Prozent aus dem Programm Kommunaler Straßenbau gefördert werden. Am Mittwoch entscheidet der Stadtrat über eine entsprechende Vereinbarung. Bei Zustimmung könnten dann im April die entsprechenden Finanzierungsentscheidungen getroffen und der Fördermittelantrag erarbeitet werden.

Visionen für einen Bürgergarten im Triebischtal

Visionen für Entwicklungsflächen „Grünes Triebischtal“ (Idee einer Landesgartenschau) waren bereits 2002 im Konzept für das damalige EFRE entwickelt worden. Im Rahmen der EFRE-Konzeption von 2015 „Meißen links/Altstadt stand das Areal rund um den ehemaligen Kohlelagerplatz dann ebenfalls im Mittelpunkt der Entwicklung des Meißner Triebischtals. 2016 war Meißen auf  Initiative des Meißner Kulturvereins als „nationale Aufgabe“ Teil des Peter-Joseph-Lenné-Preises des Landes Berlin. Er gilt als weltweit größter Ideen-Wettbewerb für den Nachwuchs in der Freiraumplanung. International haben sich hierbei junge Architekten und Stadtplaner Gedanken zur Gestaltung der Uferbereiche rechts und links der Triebisch gemacht. Elemente aus ihren Entwürfen fließen nun auch in die weitere Konzeption für das Gebiet ein, die in enger Abstimmung mit den beteiligten Bürgern erfolgen soll. Dazu informierte jetzt Stadtplanerin Marina Jach. Vorgesehen ist es, dass 2019 die endgültige Planung steht und bereits 2020 mit der  Umsetzung  begonnen werden kann.

Nachdem das Grundstück in der Höroldtstraße 3 als Übergangsort für die Questenberg-Grundschule ausgeschieden ist, wird nun gemeinsam mit städtischen Unternehmen und weiteren Partnern über neue Nutzungsmöglichkeiten beraten. Ziel ist eine soziale städtebauliche Entwicklung im Rahmen des EFRE-Programms. So ist unter anderem eine  Erweiterung der Freiflächen der Kita Zwergenmühle oder eine Nutzung durch die Tafel im Gespräch.

Immer wieder im Fokus des Interesses steht der Hamburger Hof.  Dort will der Eigentümer in diesen Tagen die von der Stadt geforderten Notsicherungsmaßnahmen ausführen. Dabei sollen lose Dachsteine und die Fassade gesichert, Fenster geschlossen und die Standsicherheit des Gebäudes geprüft werden. Sind die Maßnahmen erfolgt, kann die derzeit bestehende Sperrung aufgehoben werden. Arbeiten zum Erhalt des Denkmals müssen durch die zuständige Denkmalschutzbehörde veranlasst werden.

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Katharina Reso
Büro des Oberbürgermeisters
Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 110

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+49 (0) 3521 467281

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Dr. Michael Eckardt
Büro des Oberbürgermeisters
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1. Etage, Zi. 110

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Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

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