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Aktuelle Meldungen

Donnerstag, 27. September 2018

Aus dem Bauausschuss – Themen und Beschlüsse

Fährmannstraße
Schon länger wird diskutiert, was aus dem Quartier an der Fährmannstraße werden soll. Nun stellten Birgit Richter, Geschäftsführerin der Stadtentwicklungs- und Erneuerungsgesellschaft SEEG und der Architekt Dr. Knut Hauswald eine städtebauliche Lösung für den Komplex vor, die in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Stadtplanern und Denkmalschützern erarbeitet wurde.

Sie sieht vor, dass die Gründerzeitbauten der Fährmannstraße 1 bis 3 erhalten bleiben. Zwar sei, so Hauswald, die grundhafte Sanierung notwendig, diese sei jedoch durchaus zu bewerkstelligen.

 

Die nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Nr. 4 und 5 sollen dagegen einem Neubau weichen, in dem vor allem familienfreundliche 4- bis 5-Raum-Wohnungen aber auch barrierefreie Wohnmöglichkeiten entstehen.

 

Neben Belangen des Denkmalsschutzes spielte bei der Neukonzeption auch der Hochwasserschutz eine wichtige Rolle. Zugunsten von Retentionsraum empfiehlt die Arbeitsgruppe auf die Nutzung der Keller ganz zu verzichten. Auch in den Erdgeschossen sind Haustechnik oder Wohnnutzung nicht sinnvoll, diese wolle man vorrangig als Abstellfläche und eventuell für Gewerbeeinheiten vorsehen. Wie der Freiraum aussehen könnte, der an die Häuserzeile angrenzt, wurde in Abstimmung mit der Landestalsperrenverwaltung ebenfalls noch einmal neu bewertet. Auf die ursprünglich vorgesehenen großzügigen Triebischterrassen will man nun verzichten ebenso auf einen öffentlichen Weg entlang der Triebisch. Stattdessen sollen Freiräume und Stellflächen für die Bewohner geschaffen werden.

 

Zur Triebisch hin entsteht mit dem vorgesehen Abriss der Hinterhäuser und dem Anbau großer Balkone an die neue Lückenbebauung eine helle und offene Wohnsituation.

 

Bis 2022/23 ist die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme geplant. Ebenso wie die Vertreter der Arbeitsgruppe zeigten sich auch die Stadträte optimistisch, dass von der jetzt vorgestellten Variante weiterführende Impulse für die gesamte Triebischvorstadt ausgehen könnten.

 

Entwicklungskonzept Siebeneichener Straße

 

Um das landschaftlich reizvolle Gebiet zwischen Elbufer und Siebeneichener Schlosspark attraktiver zu machen und den Freizeitwert für die Besucher zu erhöhen, gaben die Bauräte jetzt den Startschuss für ein Gutachterverfahren bzw. einen Variantenvergleich dazu, wie das Areal entwickelt werden könnte. In die Überlegungen einbezogen werden, sollen der Eingangsbereich des Schlossparks, das Sportareal Jugendwiese und der Aritahain. Wasserwerk und Landschaftspark sind dagegen ausgeklammert, ersteres gehört dem Wasserverband Brockwitz Rödern, für den alten Landschaftspark Siebeneichen mit Schlosswiese und Park gibt es dagegen bereits ein landschaftspflegerisches Konzept, das noch umgesetzt werden soll. Auf die Firmen die sich an dem Gutachterverfahren beteiligen, wartet ein Preisgeld.

 

Entwicklung Freibadgelände

 

Auch auf dem ehemaligen Freibadgelände soll es vorangehen. Wie in Siebeneichen will man auch hier einen Ideenwettbewerb anstoßen. Die Aufgabe besteht darin sowohl das Gelände der Wellenspiels als auch das ehemalige Freibadgelände weiter zu entwickeln. Dabei sollen vor allem vielfältig nutzbare Wasserflächen entstehen. Freizeitangebote und Spielmöglichkeiten für die Meißner zu schaffen, ist ebenso Teil der Aufgabenstellung wie der Erhalt des wertvollen alten Baumbestandes. Weiter sind Synergien mit dem Caravanstellplatz denkbar. Bereits jetzt steht in Sachen Übernachtung eine Innovation auf dem Gelände in den Startlöchern. Die Firma Veloform richtet hier drei sogenannte „Slubes“ ein, eine Art Wohntürmchen, die einfache Schlafgelegenheiten für den kleinen Geldbeutel bieten und flexibel aufstellbar sind. Ist die Nachfrage groß genug, will das Unternehmen in bis zu 30 Betten dieser Art auf dem Badgelände investieren.

 

Neugasse Fontänenfeld

 

An der Neugasse laufen die Bauarbeiten planmäßig. Nun vergab der Bauausschuss auch die Leistungen für das Wasserspiel. Für 116.494 Euro wird die Firma SPOWATEC aus Käbschütztal auf dem Platz vor der Sparkasse ein ebenerdiges Fontänenfeld mit 9 LED-beleuchteten Klarwasserdüsen installieren. Die bis zu 1.20 m hohen Fontänen speisen sich künftig aus einem Unterflurschacht mit Pufferspeicher und Technikraum. Wird das Wasserspiel abgeschaltet, kann die Fläche multifunktional für Veranstaltungen oder Märkte genutzt werden. Geplant ist es, die Montage noch im November abzuschließen.

 

Rad- und Gehwegplanung Heinrich-Heine-Straße

 

Auf der Heinrich-Heine-Straße wird bis 2020 in zwei Bauabschnitten zwischen Zaschendorfer Straße und Kreyernerstraße ein neuer Rad- und Gehweg eingeordnet. Der auf der rechten Straßenseite verlaufende Radweg wird rund 2 m breit, der Gehweg mindestens 1,65 m breit sein. Im Zuge dessen werden die Bushaltestellen in diesem Bereich behindertengerecht ausgebaut. Der bestehende Geh- und Radweg im Einmündungsbereich zur Zaschendorfer Straße bleibt erhalten. Die Maßnahme ist Bestandteil des Radwegekonzeptes der Stadt Meißen. Etwa 312.000 Euro investiert die Stadt in das Vorhaben, für das Fördermittel aus dem Landesprogramm Kommunaler Straßen- und Brückenbau beantragt werden sollen.

 

Informationen

 

Kändlerpark

 

Die Arbeiten zur Umgestaltung auf dem 550 m² großen Parkgelände sind in Kürze abgeschlossen. Zu Brunnenplastik, Spielplastiken aus Holz und Sitzmöglichkeiten und neuen Wegen durch den Park wird nach dem Weinfest noch ein Holzpavillon hinzukommen. Nach reger öffentlichen Diskussion wird das Objekt nun nach dem Namensgeber des Parks „Kändlerpavillon“ heißen und mit Hinweisschildern zu Orten der Porzellanherstellung- und Geschichte versehen. Die unter dem Pavillon stehenden Bänke bleiben und auch auf der oberen Ebene wird es künftig eine Sitzmöglichkeit geben.

 

Ein kleiner Strahler auf der Spitze des Holzgestells wird demnächst in den Abend- und Nachtstunden für mehr Helligkeit im Park sorgen.

 

 

Breitbandausbau

 

Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren für den Breitbandausbau in Meißen. Vorab hatte es einen europaweiten Teilnahmewettbewerb gegeben, wie Wirtschaftsförderer Martin Schuster berichtet. Voraussichtlich Ende 2020 dürfen sich die bisher festgestellten noch unterversorgten 593 Haushalte, 52 Unternehmen und die Bildungsträger der Stadt Meißen über schnelles Netz bis hinein in den Gigabitbereich freuen. Beginnen soll der Ausbau im April 2019. Noch in diesem Jahr wird es auf der Internetseite der Stadt Meißen eine Übersicht über die betroffenen Gebiete geben, so dass sich Bürger, die sich dort nicht wiederfinden, obwohl sie kein privater Anbieter mit mindestens 30 M/Bit versorgen kann, ebenfalls noch wegen einer besseren Anbindung melden können. Die Wirtschaftsförderung prüfe dann gerne noch Möglichkeiten, die betroffenen Haushalte mit in das Breitbandförderprogramm aufzunehmen, so Schuster.

 

Abwasserdurchleitung wird gebaut

 

Im Frühjahr 2019. Beginnt die Abwasserentsorgungsgesellschaft Meißner Land mit dem Bau der Abwasserleitung aus Robschütz und Garsebach beginnt Dazu informierte jetzt Bauamtsleiter Dirk Herr. Der Leitungsbau erstreckt sich von Garsebach bis nach Meißen Buschbad, wo die neue Leitung an das städtische Abwassernetz angebunden wird. Am Abzweig Dobritz wird die Druckleitung zu einer Freigefälleleitung. Hier besteht die Möglichkeit die Hausnummern 13, 16 und die Clausmühle an das Abwassernetz anzuschließen. Gebaut werden soll unter halbseitiger Sperrung bis Ende 2019.

 

Straßen- und Wegebau

 

In diesem Jahr wurden wieder 10.000 m² im städtischen Straßennetz instandgesetzt, darunter der Kynastweg, der Ratsweinberg, die Smetanastraße oder die Schützestraße. Drei Splittlager mit jeweils 140 Tonnen Splitt wurden dafür benötigt.

 

Komplett neue Asphaltfahrdecken erhielten darüber hinaus der Albert-Mücke-Ring, die Querallee und die Oberspaarer Straße. Auch Fußgänger und Radfahrer sind vielerorts wieder ein Stück besser unterwegs. So sind die Arbeiten am Gehweg Niederauer Straße zwischen der Einfahrt Kabelwerk bis zum Albert-Mücke-Ring abgeschlossen. Durch die Verbreiterung kann der Weg nun von Radfahrern stadtauswärts mit genutzt werden. Im Bereich Hafenstraße sowie an der Niederfährer Straße wurden die Gehwege mithilfe der von Grundstückseigentümern im Sanierungsgebiet Niederfähre/ Vorbrücke abgelösten Ausgleichsbeträge saniert. Auch an der Leipziger Straße ist der Gehweg nun erneuert.

 

Umgestaltung Görnische Gasse

 

Die Umgestaltung der Görnischen Gasse, soll 2018/2019 in die Planungsphase gehen und bis 2021 umgesetzt werden. Für diesen Zeitraum seien die entsprechenden Mittel im Haushalt eingestellt, hieß es auf Nachfrage.

 

Weitere Informationen

 

Weitere Anliegen der Ausschussmitglieder waren eine behindertengerechte Wegeführung zwischen Neugasse, Neumarkt und Nicolaibrücke sowie am Stiftsweg und die Ersatzpflanzung für beschädigte Bäume am Festplatz.

Kontakt

Katharina Reso
Büro des Oberbürgermeisters
Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 110

+49 (0) 3521 467209

+49 (0) 3521 467281

E-Mail

Kontakt

Dr. Michael Eckardt
Büro des Oberbürgermeisters
Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 110

+49 (3521) 467202

E-Mail

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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