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Freitag, 1. Juni 2018

Geröllfang am Kirchsteigbach fertiggestellt - Neue Maßnahmen reduzieren Überschwemmungsrisiko

wildholz
Der Kirchsteigbach (Gainitzbach) im Stadtwald und die darin befindlichen Anlagen wurden in den vergangenen Jahren durch Starkregenereignisse wie 2014 immens in Mitleidenschaft gezogen. Geröllmassen, Geschiebe und Einstau verursachten schwere Schäden am Gewässerlauf. Solche Bilder wie im Mai 2014 sollen nach den jüngsten Sanierungsmaßnahmen der Vergangenheit angehören.

Bereits seit 2015 sorgt deshalb am Oberlauf des Kirchsteigbaches ein Hochwasserrückhaltebecken für bessere Ablaufmöglichkeiten, außerdem wurden die Durchlässe durch naturbelassene Furten ersetzt, um dem Gewässer mehr Raum zu geben. Damit sich Wasser und Geröllmassen bei heftigem Regen künftig nicht am Unterlauf stauen, kamen nun auch hier weitere Rückhaltemöglichkeiten hinzu.

Dazu zählt eine Geschiebesperre aus sieben je 30 cm dicken Holzpfählen. Die Pfähle aus Robinienholz sind im Abstand von 90 cm angeordnet und verhindern, dass aus dem Mittellauf angeschwemmtes Geröll und Wildholz den verrohrten Unterlauf des Baches verstopfen.

Stattdessen werden die Ablagerungen auf einer so genannten Geröllfangfläche gesammelt, die in Richtung Spielplatz an die Geschiebesperre angrenzt. Die begrünte Fläche entstand auf einer ehemaligen Asphaltfläche, ist rund 2,40 Meter tief und hat ein Fassungsvermögen von circa 1150 m³. Das hier aufgefangene Geröll kann über eine Zufahrt im oberen Bereich bequem abtransportiert werden. Für den Fall, dass dies einmal nicht schnell genug möglich sein sollte, wurde am unteren Ende der Fläche ein Notüberlauf integriert.

Der Klipphausener Baubetrieb Uwe Risse Hoch- und Tiefbau GmbH erhielt den Zuschlag für die Ausführung der Bauleistungen. Rund 238 .000 Euro sind in die aktuellen Maßnahmen geflossen, die zu 100 Prozent aus der Hochwasserschadensbeseitigung finanziert werden.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
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